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Auf der Grundlage ihrer Satzung bemüht sich die
Die AG Kommunales Kino - Cinémathèque Leipzig e.V. seit ihrer Gründung
am 17.4.1991 internationale Filmkunst nach Leipzig zu
bringen. Dies versuchte sie nun schon an den verschiedensten
Spielorten, bis sie vor einigen Jahren in der naTo (Karl-Liebknecht-Str.46)
landete. Dort gestaltet sie gemeinsam mit dem naTo e.V.
das Kulturprogramm des Hauses, wobei der naTo-Verein
die regelmäßigen Live-Veranstaltungen durchführt
und das Kommunale Kino für sämtliche Kinoveranstaltungen
verantwortlich ist. Das Profil des Kino-Programms orientiert
sich stark am "klassischen Modell" kommunaler
bzw. nichtgewerblicher Filmarbeit, wie es seit den 70er
Jahren im Westen der BRD gewachsen ist.
"Die kulturelle Bedeutung der Kommunalen Kinos
liegt darin, daß sie Filme anbieten, die in kommerziellen
Kinos nicht zu sehen sind. Sie präsentieren Filmformen
wie Experimental-, Kurz- oder Dokumentarfilm, sie reaktivieren
mit musikalischer Begleitung Stummfilme, pflegen die
Auseinandersetzung mit dem Medium Film durch Diskussionen
z.B. mit Regisseuren, entdecken unbekannte Filmregionen,
stellen Filme zu Reihen und Retrospektiven zusammen...
In Zeiten, in denen ein Film mitunter schon nach wenigen
Tagen verschwindet oder in bestimmten Städten im
'großen Kino' nie auftaucht, wenn er nicht die
nötigen Besucherzahlen bringt oder erwarten läßt,
bewahren die Kommunalen Kinos... die über hundertjährige
Geschichte des Films." (epd-film 1/97) "
Das bedeutet für das Kommunale Kino Leipzig in
der naTo Konzentration auf anspruchsvolle, diskussionswürdige,
vor allem junge internationale Kino- und Video-Produktionen
aller Genres und Länder (Schwerpunkt Original-
und untertitelte Fassungen).
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