Einsamkeit hat viele Namen
Ein Soziokulturelles Projekt
Im Jahr 2025 setzte die naTo in Kooperation mit dem Gesellschaft für Gemeinsinn e. V. (GfG) einen generationenübergreifenden Fokus auf das Thema »Einsamkeit«. Ein Problem, das junge und alte Menschen gleichermaßen betrifft, doch naturgemäß zu wenig gesellschaftliche Aufmerksamkeit erfährt. Aus dieser Motivation heraus wagte die naTo den Aufschlag und brachte ein intergenerationelles Projekt auf den Weg, welches das Problem der Einsamkeit in unterschiedlichen Formaten bearbeitete und aktiv nach Gegenmitteln und Präventionsmaßnahmen suchte.
Projektverlauf
In kreativen Workshops und Vernetzungstreffen mit Jugendlichen und Senior:innen reflektierten wir die persönlichen Erfahrungen mit Einsamkeit. Alles unter der Leitfrage: Wie können wir Einsamkeit in unserer Gesellschaft sichtbar machen und bewältigen?
Diese Frage diskutierten wir zudem in einer Podiumsdiskussion in der Cinémathèque Leipzig mit Hannah Evers, Gilbert Then und Juliane Streich. Es folgte ein nachbarschaftliches Begegnungsfest mit Open-Air-Kino in der Straße des 18. Oktobers.
Die Workshops mit den Schüler:innen fanden im Juni 2025 statt. Sechs Tage beschäftigten sich rund 130 Schüler:innen des Eva-Schulze-Gymnasiums mit dem Thema Einsamkeit. Dabei ging es um die Sensibilisierung für das Thema, dass uns alle betrifft, um den Austausch, um persönliche Erfahrungen und um Fragen, wie wir besser mit dem Gefühl der Einsamkeit umgehen und was wir alles an Maßnahmen, Konzepten u.a. hin zu mehr Gemeinsamkeit, Unterstützung und Austausch tun können.
Dieses Projekt wird gefördert durch das Kulturamt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.





